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Geburtsbegleitende Maßnahmen: Postnatale Versorgung des Neugeborenen: Spezielle Versorgung (Risiko-Neugeborenes)

Das Kind wurde nach der Geburt versorgt.

Nach der Geburt muss sich ein Neugeborenes auf viele neue, äußere Einflüsse einstellen. Wenn nötig, wird es dabei von medizinischem Personal unterstützt. Direkt nach der Geburt wird das Kind warm gehalten. Außerdem wird die Nabelschnur durchtrennt. Die Nabelschnur verbindet während der Schwangerschaft den kindlichen und den mütterlichen Blut-Kreislauf. Über die Blutgefäße in der Nabelschnur wird das Kind mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Anschließend wird das Neugeborene untersucht. Dabei wird insbesondere auf die Hautfarbe, die Atmung, den Puls und Bewegungen des Kindes geachtet. Es wird ebenfalls untersucht, ob das Kind Verletzungen durch die Geburt oder Fehlbildungen hat.

Unter Umständen brauchen Neugeborene nach der Geburt weitere Unterstützung, beispielsweise beim Atmen. Das kann der Fall sein, wenn das Neugeborene zu früh oder deutlich nach dem errechneten Termin geboren wird. Auch Erkrankungen der Mutter oder des Kindes können dazu führen, dass ein Neugeborenes zusätzliche Unterstützung benötigt. Nach einer Schwangerschaft mit mehreren Kindern können die Neugeborenen ebenfalls weitere Unterstützung benötigen.

Zusatzkennzeichen

OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.

  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die OPS-Verschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).