5-829.k1:
Endoprothetischer Gelenk- und Knochenersatz: Andere gelenkplastische Eingriffe: Implantation einer modularen Endoprothese oder (Teil-)Wechsel in eine modulare Endoprothese bei knöcherner Defektsituation und ggf. Knochen(teil)ersatz: Schaftkomponente ohne eine dem Knochendefekt entsprechende Länge und Dicke
Ihr künstlicher Gelenk-Ersatz soll zusätzlich fehlenden oder stark beschädigten Knochen ersetzen.
In einem Gelenk sind mehrere Knochen miteinander verbunden. Ein Gelenk ermöglicht Bewegung zwischen den Knochen. Wenn ein Gelenk stark abgenutzt oder verletzt ist, dann kann man Schmerzen haben oder sich schlechter bewegen. Man kann dann einen künstlichen Gelenk-Ersatz bekommen. Dabei werden entweder nur bestimmte Teile des Gelenks oder auch das ganze Gelenk ersetzt. Der Gelenk-Ersatz wird im Knochen verankert.
Bei Ihnen ist neben dem Gelenk auch der lange, gerade Abschnitt eines Knochens beschädigt. Die Arme und Beine bestehen jeweils aus mehreren langen Knochen. Diese langen Knochen lassen sich in verschiedene Abschnitte unterteilen. In der Mitte haben die Knochen einen langen, geraden Abschnitt. An ihren Enden sind die langen Knochen über Gelenke mit anderen Knochen verbunden.
Ihr künstlicher Gelenk-Ersatz ersetzt neben dem Gelenk zum Teil auch den beschädigten Knochen-Abschnitt. Ein solcher Gelenk-Ersatz besteht aus verschiedenen Einzelteilen. Diese werden während der Operation individuell angepasst, um den beschädigten Abschnitt so gut wie möglich zu ersetzen.
Zusatzkennzeichen
OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Weitere Informationen
Quelle
Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).