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5-530.02:

Verschluss abdominaler Hernien: Verschluss einer Hernia inguinalis: Offen chirurgisch, ohne plastischen Bruchpfortenverschluss: Mit Funikulolyse und Hodenverlagerung

Es wurde ein Leistenbruch in einer Operation verschlossen.

Die Bauchwand ist der vordere Teil des Bauches. Die Bauchwand besteht aus verschiedenen Schichten. Von außen nach innen gibt es: die Haut, das Fettgewebe, die Muskeln und verschiedene Bindegewebs-Schichten. Die Bauchwand ist sehr fest. So bleiben die Organe auch bei hohem Druck im Bauch. Die Bauchorgane liegen in der Bauchhöhle. Die Bauchhöhle ist innen mit einer dünnen Haut bedeckt. Diese dünne Haut umgibt auch alle Organe im Bauch. Durch diese dünne Haut sind die Organe gegeneinander verschieblich.

Bei einem Leistenbruch stülpt sich im Bereich der Leiste die dünne Haut aus der Bauchhöhle durch eine Schwachstelle in der Bauchwand nach außen. Die vorgestülpte dünne Haut nennt man Bruchsack. In diesem Bruchsack können sich zum Beispiel Fettgewebe oder ein Teil des Darms befinden.

Um den Leistenbruch zu verschließen, wurde der betroffene Bereich mit einem Schnitt durch die Haut geöffnet. In der Regel wird der Inhalt des Bruchsacks während der Operation in die Bauchhöhle zurückgeschoben und der Bruchsack anschließend entfernt.

Es wurde außerdem der Samenstrang freigelegt und vorsichtig vom benachbarten Gewebe gelöst. Der Samenstrang verbindet den Hoden mit dem Inneren vom Bauch. Der Samenstrang enthält verschiedene Blutgefäße und Nerven sowie den Samenleiter. Durch den Samenleiter gelangen die Spermien aus dem Hoden in die Harnröhre. Die Hoden befinden sich außen am Körper in einer Hülle aus Haut. Das ist der Hodensack. Der Hoden wurde während der Operation an die richtige Stelle im Hodensack verlagert. Meist befestigt man den Hoden anschließend dort, damit er nicht erneut nach oben rutschen kann.

Zusatzkennzeichen

OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.

  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die OPS-Verschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).