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Operationen am Pankreas: Endoskopische Operationen am Pankreasgang: Dilatation

Sie wurden am Bauchspeicheldrüsen-Gang behandelt.

Die Bauchspeicheldrüse liegt oben im Bauch. Sie regelt zum Beispiel den Zucker-Gehalt im Blut und bildet Stoffe für die Verdauung. Die Bauchspeicheldrüse besteht aus 3 Teilen: dem Kopf, dem Körper und dem Schwanz. Der Kopf der Bauchspeicheldrüse liegt direkt neben dem ersten Teil des Dünndarms. Der Bauchspeicheldrüsen-Gang leitet Flüssigkeit mit Stoffen für die Verdauung aus der Bauchspeicheldrüse in den Dünndarm. Der Bauchspeicheldrüsen-Gang verläuft in der Bauchspeicheldrüse. Er vereinigt sich in der Regel mit dem Haupt-Gallengang, der von der Leber und der Gallenblase kommt. Die beiden Gänge münden meist zusammen in den ersten Teil des Dünndarms.

Für die Behandlung wurde ein Schlauch in den Dünndarm eingeführt. Der Schlauch wird meist durch den Mund, die Speiseröhre und den Magen geschoben. An der Spitze des Schlauchs ist eine Kamera. Dadurch kann man den Dünndarm von innen sehen und die Mündung des Bauchspeicheldrüsen-Ganges aufsuchen. Durch den Schlauch kann man auch verschiedene Werkzeuge einführen.

Während der Behandlung können Röntgenbilder des Bauchspeicheldrüsen-Ganges gemacht werden. Dafür wird durch den Schlauch Kontrastmittel in den Bauchspeicheldrüsen-Gang gespritzt. Das Kontrastmittel ist eine Flüssigkeit, die sich innerhalb des Ganges ausbreitet. Auf den Röntgenbildern kann man den Bauchspeicheldrüsen-Gang mit dem Kontrastmittel besonders gut sehen.

Während der Behandlung wurde Ihr Bauchspeicheldrüsen-Gang aufgedehnt. Diese Maßnahme soll dafür sorgen, dass Flüssigkeit aus der Bauchspeicheldrüse besser abfließen kann.

Zusatzkennzeichen

OPS-Codes werden bei Bedarf durch Buchstaben für die betroffene Körperseite ergänzt.

  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die OPS-Verschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).