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F18.4: Psychische und Verhaltensstörungen durch flüchtige Lösungsmittel Entzugssyndrom mit Delir

Sie hatten Entzugserscheinungen von Lösungsmitteln. Durch den Entzug hat sich Ihr Bewusstsein verändert.

Sie haben flüchtige Lösungsmittel zu sich genommen. Flüchtige Lösungsmittel sind Stoffe, die schnell verdampfen. Solche Lösungsmittel sind zum Beispiel in Klebstoffen und Lacken enthalten. Lösungsmittel können zum Beispiel eingeatmet oder geschnüffelt werden.

Wenn man über einen gewissen Zeitraum regelmäßig Lösungsmittel zu sich nimmt, kann sich der Körper daran gewöhnen. Nimmt man plötzlich deutlich weniger oder gar keine Lösungsmittel mehr zu sich, treten möglicherweise körperliche und psychische Beschwerden auf. Das sind sogenannte Entzugserscheinungen.

Durch den Entzug hat sich auch Ihr Bewusstsein verändert. Dabei können sich zum Beispiel die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis verändern. Es kann auch sein, dass man nicht mehr weiß, wer man selbst ist und wo man sich gerade befindet.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).