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F15.4: Psychische und Verhaltensstörungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein Entzugssyndrom mit Delir

Sie hatten Entzugserscheinungen von Stimulanzien. Durch den Entzug hat sich Ihr Bewusstsein verändert.

Stimulanzien sind Stoffe, die anregend auf den Körper wirken. Zu den Stimulanzien gehören beispielsweise Amphetamine, die in bestimmten Medikamenten oder Drogen enthalten sind. Zu den Stimulanzien zählt aber auch Koffein. Koffein ist unter anderem in Kaffee enthalten.

Wenn man über einen gewissen Zeitraum regelmäßig Stimulanzien zu sich nimmt, gewöhnt sich der Körper daran. Nimmt man plötzlich deutlich weniger oder gar keine Stimulanzien mehr zu sich, können körperliche und psychische Beschwerden auftreten. Man kann zum Beispiel müde und antriebslos sein. Es kann auch sein, dass man schlechter schläft oder innerlich unruhig ist. Möglicherweise hat man auch mehr Appetit als sonst. Das sind sogenannte Entzugserscheinungen.

Durch den Entzug hat sich auch Ihr Bewusstsein verändert. Dabei können sich zum Beispiel die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis verändern. Es kann auch sein, dass man nicht mehr weiß, wer man selbst ist und wo man sich gerade befindet.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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