API: workspace

F13.3: Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika Entzugssyndrom

Sie hatten Entzugserscheinungen von Beruhigungsmitteln oder Schlafmitteln.

Beruhigungsmittel und Schlafmittel wirken beruhigend, können Ängste lindern und Schlaf hervorrufen. Zu diesen Medikamenten zählen zum Beispiel Benzodiazepine oder Barbiturate. In der Regel ist es von der Dosis abhängig, ob ein Medikament als Beruhigungsmittel oder als Schlafmittel wirkt. Man kann von diesen Medikamenten abhängig werden.

Wenn man über einen gewissen Zeitraum regelmäßig Beruhigungsmittel oder Schlafmittel einnimmt, gewöhnt sich der Körper an diese Medikamente. Nimmt man plötzlich deutlich weniger oder gar keine Beruhigungsmittel oder Schlafmittel mehr zu sich, können körperliche und psychische Beschwerden auftreten. Man kann sich innerlich unruhig fühlen, schwitzen und zittern. Es kann auch sein, dass das Herz rast und man Kopfschmerzen hat. Man kann auch einen Krampfanfall bekommen. Das sind sogenannte Entzugserscheinungen.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).