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F12.4: Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide Entzugssyndrom mit Delir

Sie hatten Cannabis-Entzugserscheinungen. Durch den Entzug hat sich Ihr Bewusstsein verändert.

Cannabis ist eine Hanf-Pflanze. Der Hauptwirkstoff von Cannabis ist THC. Außerdem ist der Stoff CBD in Cannabis enthalten. Die Drogen Marihuana und Haschisch können aus der Hanf-Pflanze hergestellt werden.

Wenn man über einen gewissen Zeitraum regelmäßig Cannabis einnimmt, gewöhnt sich der Körper daran. Nimmt man plötzlich deutlich weniger oder gar kein Cannabis mehr zu sich, können körperliche und psychische Beschwerden auftreten. Man kann zum Beispiel innerlich unruhig, ängstlich und reizbar sein. Es kann auch sein, dass man zittert oder schwitzt. Möglicherweise hat man weniger Appetit als sonst und schläft schlecht. Das sind sogenannte Entzugserscheinungen.

Durch den Entzug hat sich auch Ihr Bewusstsein verändert. Dabei können sich zum Beispiel die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis verändern. Es kann auch sein, dass man nicht mehr weiß, wer man selbst ist und wo man sich gerade befindet.

Zusatzkennzeichen

Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.

  • G: Gesicherte Diagnose
  • V: Verdacht
  • Z: Zustand nach
  • A: Ausschluss
  • L: Links
  • R: Rechts
  • B: Beidseitig

Weitere Informationen

Hinweis

Diese Informationen dienen nicht der Selbstdiagnose und ersetzen keinesfalls die Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt. Wenn Sie einen entsprechenden ICD-Code auf einem persönlichen medizinischen Dokument finden, achten Sie auch auf Zusatzkennzeichen für die Diagnosesicherheit.
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hilft Ihnen bei gesundheitlichen Fragen weiter und erläutert Ihnen bei Bedarf die ICD-Diagnoseverschlüsselung im direkten Gespräch.

Quelle

Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

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