F12.3: Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide Entzugssyndrom
Sie hatten Cannabis-Entzugserscheinungen.
Cannabis ist eine Hanf-Pflanze. Der Hauptwirkstoff von Cannabis ist THC. Außerdem ist der Stoff CBD in Cannabis enthalten. Die Drogen Marihuana und Haschisch können aus der Hanf-Pflanze hergestellt werden.
Wenn man über einen gewissen Zeitraum regelmäßig Cannabis einnimmt, gewöhnt sich der Körper daran. Nimmt man plötzlich deutlich weniger oder gar kein Cannabis mehr zu sich, können körperliche und psychische Beschwerden auftreten. Man kann zum Beispiel innerlich unruhig, ängstlich und reizbar sein. Es kann auch sein, dass man zittert oder schwitzt. Möglicherweise hat man weniger Appetit als sonst und schläft schlecht. Das sind sogenannte Entzugserscheinungen.
Zusatzkennzeichen
Auf ärztlichen Dokumenten wird der ICD-Code oft durch Buchstaben ergänzt, die die Sicherheit der Diagnose oder die betroffene Körperseite beschreiben.
- G: Gesicherte Diagnose
- V: Verdacht
- Z: Zustand nach
- A: Ausschluss
- L: Links
- R: Rechts
- B: Beidseitig
Weitere Informationen
Quelle
Bereitgestellt von der „Was hab’ ich?“ gemeinnützigen GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).